Jusos Baden-Württemberg fordern G9 für Alle

Veröffentlicht am 14.02.2013 in Allgemein

Die Jusos Baden-Württemberg begrüßen die Ausweitung der Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums an 22 weiteren Schulen, sehen aber darüber hinaus noch deutlichen Handlungsbedarf.

„Die jetzigen 44 Modellschulen dürfen nicht das Ende der G9-Wiedereinführung sein. Die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 hat sich bewährt und muss im Sinne des Koalitionsvertrags weiter ausgebaut werden“, so der Juso-Landesvorsitzende Markus Herrera Torrez. Die SPD-Jugendorganisation sieht keinen Anlass dafür, Schulen die einen Antrag auf G9 stellen, diesen zu verwehren. „Jahrelang haben SPD und Grüne gegen G8 und für G9 gekämpft. Jetzt haben sie die Chance die Forderung von Lehrern, Eltern und Schülern umzusetzen“, ergänzt die stellvertretende Juso-Landesvorsitzende Julia Söhne.

Insbesondere die Grünen müssten ihre Blockadehaltung aufgeben und den Schulen vor Ort die Entscheidung überlassen, heißt es aus dem Juso-Landesvorstand. Die hohe Zahl der Anträge zeige, dass die Schulträger einen zusätzlichen G9-Zug wünschen würden. „Jetzt ist der neue Kultusminister am Zug, diese Wünsche auch entsprechend umzusetzen“, so der stellvertretende Juso-Landesvorsitzende Benjamin Köpfle abschließend.