Jusos Hockenheim sprechen sich gegen Software-Patente und für Open Access aus

Veröffentlicht am 18.06.2009 in Politik

Auf ihrer Sitzung vorigen Montag stand für die Jusos im Raum Hockenheim natürlich vordringlich die Nachbesprechung der Kommunalwahl auf dem Programm: Christian Soeder stellte fest, dass die SPD in allen Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft ihr Ergebnis halten oder verbessern konnte. Ebenfalls Grund zur Freude war die Wiederwahl Christoph Beils in den Altlußheimer Gemeinderat, und die Wahl Jan Kritzers in den Neulußheimer Gemeinderat – beide langjährige Jusos.

Paul Haas dazu: „Einsatz wird honoriert, das sieht man auch am guten Abschneiden der Hockenheimer Jusos auf der SPD-Liste.“ Für den Einzug in den Gemeinderat reichte es in Hockenheim für keinen SPD-Jungpolitiker, aber dennoch war man über das gute Ergebnis und den Sitzgewinn hocherfreut.

Neben der Kommunalwahlnachlese standen auch inhaltliche Fragen zur Debatte: der SPD-Nachwuchs bezog klar Stellung und verabschiedete auf Initiative von Christian Soeder zwei Anträge, von denen sich der eine gegen Software-Patente ausspricht, der andere für mehr Open Access in der Wissenschaft plädiert. Soeder dazu: „Software-Patente sind absolut schädlich für die Innovation kleiner Software-Unternehmen, deshalb müssen sie klar und eindeutig abgeschafft werden.“ Christian Roth ergänzte: „Open Access ist ein Schlüsselbegriff in der Wissenschaft. Die Nutznießer des akuellen Systems sind Verlage, die Leidtragenden die Studenten, die Wissenschaftler und die öffentlichen Kassen.“ Nach der umfangreichen Diskussion dankte Soeder für die Teilnahme und lud zur nächsten Sitzung der Jusos am 13. Juli um 20 Uhr ein. (cs)

 
 

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