Jusos Hockenheim diskutieren über Ausbildungssituation

Veröffentlicht am 29.07.2008 in Pressemitteilungen

Vorigen Montag diskutierten die Jusos im Raum Hockenheim auf ihrer Sitzung über die Ausbildungssituation in Baden-Württemberg und vor Ort. Anwesend war ebenfalls DGB-Regionsvorsitzender Stefan Rebmann, der zu berichten wusste, dass die Anforderungen des Bundesverfassungsgerichtes an verfügbare Ausbildungsplätze bei weitem nicht erfüllt würden.

Jahr für Jahr stehen Jugendliche nach der Schulzeit trotz guter Zensuren ohne Ausbildungsplatz da, 2006 waren es über 50000. Dass die Dunkelziffer höher liegt, ist ein offenes Geheimnis: viele, die keine Ausbildungsstelle bekommen, besuchen eine Weiterbildung nach der anderen oder leisten ein FSJ. Stellvertretender Sprecher Christian Soeder nannte es skandalös und unmoralisch, jungen Menschen nicht die Gelegenheit zur Ausbildung zu geben und sie stattdessen von einer Stelle an die nächste zu verweisen.

Diese Problematik haben auch die Jusos Rhein-Neckar erkannt und in ihrem 8-Punkte-Programm klar formuliert, wie Sprecher Paul Haas erklärte: „Zur Verbesserung der Lage eignet sich auch eine Ausbildungsplatzumlage. Das bedeutet, dass nicht ausbildende Betriebe an ausbildende Betriebe eine Umlage zahlen.“ (cs)

 
 

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