Hockenheimer Gemeinderat darf sich von Ecclestone nicht beirren lassen

Veröffentlicht am 04.03.2009 in Pressemitteilungen

Der Hockenheimring hat eine lange und große Tradition. Trotzdem will die Stadt Hockenheim aus dem Formel-1-Geschäft aussteigen. Und das mit gutem Grund: die Einnahmen gingen immer weiter zurück, zuletzt verursachte der Rennzirkus der Stadt Hockenheim ein Minus von 5,3 Millionen Euro. Die Region Rhein-Neckar und das Land Baden-Württemberg hingegen profitierten durch zusätzliche Einnahmen und Steuern.

Deshalb begrüßen die Juso-Vorsitzenden und Gemeinderatskandidaten Paul Haas und Christian Soeder, dass der scheidende Gemeinderat im Dezember beschlossen hat, die Formel-1-Rennen in Hockenheim zu beenden. Eine Stadt der Größenordnung Hockenheims kann nicht auf Augenhöhe mit Öl-Staaten wie Dubai agieren: dafür fehlt es schlichtweg an Geld. Zur Erinnerung: Auch Kanada und Frankreich sind bereits aus dem Formel-1-Geschäft ausgestiegen.

Bernie Ecclestone zündet jetzt Nebelkerzen und will den Gemeinderat dazu bringen, von der im Dezember gefassten Entscheidung nochmals abzurücken. Dies darf nicht geschehen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass niemand bereit ist, die Kosten gemeinsam mit Hockenheim zu tragen: nicht die Unternehmen der Region, nicht das Land Baden-Württemberg, nicht die großen Automobilunternehmen, nicht der Bund.

 
 

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